Buch zum Lesen: P.S. Ich töte dich

Klappentext:

Dreizehn Thrillerautoren der internationalen Spitzenriege sorgen dafür, dass Ihnen das Blut in den Adern gefriert …

Meine Meinung:

Jaja, der Klappentext ist nicht wirklich aussagekräftig. Das Buch beinhaltet also 13 Kurzkrimis von verschiedenen Autoren. Gekauft habe ich es mir, weil Sebastian Fitzek mitgewirkt und das Buch herausgegeben hat. Ich bin ein großer Fan seiner Thriller; er hat diese Gabe, Geschichten unheimlich spannend zu gestalten, krasse Wendungen einzubauen und am Ende ist man eigentlich immer wieder überrascht. (Kennt ihr den Thriller „Seelenbrecher“ von ihm? Dort ist mir einmal kurz das Herz stehen geblieben, einfach Wahnsinn!) Naja, außerdem fand ich es mal ganz nett, kurze Krimis zu lesen. Zurzeit habe ich leider eher wenig Zeit zum Lesen, da ich an meiner Bachelorarbeit schreibe und meine Zeit lieber mit langweiligen Sachbüchern verbringen müsste. (Das ist typisch: Sobald ich etwas für die Uni tun muss, habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich einen ganzen Roman lesen will. Da verplemper ich meine Zeit lieber beim Im-Internet-surfen, da plagt mich mein Gewissen komischerweise viel weniger.)
Auf dem Cover steht, dass es sich um 10-Minuten-Thriller handelt, doch ich muss zugeben, dass ich wesentlich länger für jede Geschichte gebraucht habe. Bin ich so eine Langsam-Leserin? Hm. Ich glaube, ich habe im Februar angefangen, daraus zu lesen. Immer wenn ich dann mal Lust hatte, hab ich mir das Buch geschnappt und eine neue Geschichte gelesen. Sehr praktisch, bei so kurzen Stories verliert man nicht den Faden. Zu den einzelnen Geschichten werde ich nichts Genaueres schreiben, ich lasse zunächst die „Sterne“ sprechen:

1: Sebastian Fitzek: Nicht einschlafen
2: Val McDermid: Schöne Bescherung
3: Thomas Thiemeyer: Fehler im System
4: Torkil Damhaug: Der fast Perfekte
5: Petra Busch: Vita reducta
6: Michael Connelly: Späte Abrechnung
7: Markus Heutz: Ein ehrenwertes Haus
8: Michael Koryta: Der Winter nimmt alles
9: Steve Mosby: Wünsche für Alison
10: Judith Merchant: Monopoly
11: Jens Lapidus: Pulver
12: Maskus Stromiedel: Das Haus auf dem Hügel
13: Jilliane Hoffmann: Letzte Bergfahrt

Zusatz: Prolog aus Fitzeks neuem Roman, der im Herbst 2012 erscheint: Der Heimweg:

Wie man sieht, konnten mich einige Krimis begeistern, andere hingegen gar nicht. Ich kannte bis auf Fitzek keinen der Autoren. Vielleicht fällt es einigen schwer, statt wie sonst in einem ganzen Roman innerhalb von ca. 20 Seiten Spannung aufzubauen. Manche Krimis waren einfach nur… Geschichten. Also, Erzählungen, wo ich dachte: „Gleich wird es bestimmt spannend.“ Und dann war die Geschichte vorbei. Und ich dachte dann: „Hä? Was soll das?“. Alle Krimis, denen ich nur 1 Stern gegeben habe, waren solche Fälle. Keine Ahnung, was daran spannend sein soll: Kein Spannungsaufbau, kein Höhepunkt, keine Wendung, sondern eher langweilige Polizei-Geschichten. Zum Glück gab es auch das Gegenteil: kreative Kurzgeschichten, deren Ende nicht vorhersehbar ist, die man mit klopfendem Herzen liest. Als ich „Das Haus auf dem Hügel“ gelesen habe, kam es mir vor, als sähe ich einen Horrorfilm, ich hatte fast Angst weiterzulesen, konnte gleichzeitig aber auch nicht aufhören. So muss ein Thriller für mich sein!

Die Gesamtwertung habe ich ganz plump aus den einzelnen Wertungen errechnet, einen kleinen Pluspunkt gibt es noch für die Handschriftenproben. Vor jeder Kurzgeschichte gibt es etwa eine halbe Seite der Geschichte in der Handschrift des jeweiligen Autors. Im Anhang des Romans hat eine Graphologin die Handschriften analysiert und die Autoren daraus charakterisiert. Keine Ahnung, ob das hinhaut, vielleicht hat sie auch nur gut recherchiert. ;) Aber interessant, die unterschiedlichen Schriften zu sehen. *find*

Insgesamt bekommt das Buch von mir… *Trommelwirbel*

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